Google Analytics


Das umfangreiche Statistiktool Google Analytics kurz vorgestellt. Die wichtigsten Funktionen im Schnelldurchlauf.

Was kann Google Analytics?

Für Seitenbetreiber, die den Erfolg ihrer Webseiten analysieren wollen, ist Google Analytics ein großartiges Tool.
 
Dabei handelt es sich um einen Dienst der Firma Google Inc., der es ermöglicht, den Datenverkehr von Webseiten zu analysieren. Weil das Verhalten der User durch den Dienst umfangreich analysiert werden kann, steht Google Analytics regelmäßig in der Kritik der Datenschützer. Seitenbetreiber, die im Web Geld verdienen wollen, kommen allerdings kaum um den Einsatz von Google Analytics herum.
 
Der Grund: Obwohl es Alternativen von anderen Anbietern gibt, wird Google Analytics grob geschätzt von mindestens 50 Prozent aller Webseiten genutzt, womit dieser Dienst unangefochtener Marktführer ist. Google Analytics kann somit auf den größten Vergleichs-Datenpool zurückgreifen und liefert die zuverlässigsten Ergebnisse.
 
Das Herzstück von Google Analytics sind die Analyse-Tools, die folgende Funktionen bieten:
 
 
Darüber hinaus bietet Google Analytics weitere, umfangreiche Funktionalitäten. Mit der Content-Analyse etwa können Webmaster ersehen, welche Artikel und Bereiche einer Webseite besonders beliebt sind und welche kaum besucht werden. Mit den Tools lassen sich außerdem die Erfolge von sozialer Interaktion, mobilem Traffic und Werbung analysieren. Letztlich wird durch die Berichte auch ersichtlich, wie viele Kunden erreicht werden, wie ihr Kaufverhalten ist und welche Unterseiten sie besuchen.
 

Die wichtigsten Zusatz-Funktionen von Google Analytics im Überblick

Die Zählfunktion: Mit Google Analytics lassen sich die Besucher einer Webseite in Echtzeit zählen. Durch die nähere Untersuchung der Besucherzahlen über bestimmte Zeiträume erkennen Sie die Erfolge bestimmter Aktionen oder eines Relaunches und können zusätzlich kurzfristige Spitzen sowie langfristige Trends ausmachen. Nicht uninteressant für viele Webmaster ist auch die Analyse, an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit die meisten Besucher erreicht werden.
 
Das quantitative und qualitative Nutzerverhalten: Weil jeder User ein individuelles Surfverhalten hat, schlüsselt Google Analytics auch auf, wie lange der User die Seite besucht hat. Daraus lässt sich neben der durchschnittlichen Verweildauer auch ermitteln, wie viele Unterseiten im Schnitt aufgerufen werden und wie viele tatsächliche Besucher die Seite hatte. Ein wichtiger Faktor für die Analyse stellt zudem die Absprungrate dar. Diese zeigt an, wie viele User die Webseite komplett verlassen haben, nachdem sie eine Unterseite aufgerufen haben. Die Webmaster sehen anhand der Absprungrate und der Klicks, in welchen Bereichen der Webseite sie noch nachbessern müssen, um die Absprungrate zu senken.
 
Der Verhaltensfluss: Weil der Dienst auch die Zusammenhänge erfasst, kann der Seitenbetreiber erkennen, in welcher Reihenfolge welcher User welche Unterseiten besucht. Dieser Aspekt ist vor allem für Online-Shops wichtig, weil sich so Rückschlüsse auf die Nutzerfreundlichkeit der Navigation ziehen lassen.
 
Die In-Page-Analyse: Zwar bietet die In-Page-Analyse keine direkten Erkenntnisse über das Nutzerverhalten. Jedoch wird bei dieser Funktion angezeigt, wo die meisten Besucher klicken. Dadurch lässt sich erkennen, ob Buttons, Links und ähnliche Elemente gut platziert sind oder ob hier ein Optimierungsbedarf besteht.
 
Die Besucher Details: Über die IP des Seitenbesuchers ermittelt Google Analytics, von welchem Ort aus auf die Webseite zugegriffen wird. Dadurch erfährt der Seitenbetreiber, ob er tatsächlich seine Zielgruppe erreicht oder ob er in einzelnen Regionen oder Ländern das Angebot noch verbessern muss. Weitere Details lassen sich in der kostenpflichtigen Version erfassen, darunter auch demographische Daten, etwa Geschlecht und Alter der User.
 
Die technischen Details: Durch die Analyse der technischen Details lässt sich ermitteln, ob die eigene Seite den aktuellen technischen Standards entspricht. Wichtig ist dabei etwa die Information, wie lange das Laden der eigenen Seite dauert. Durch Google Analytics lässt sich außerdem erfahren, welches Endgerät, welches Betriebssystem und welchen Browser der Besucher nutzt. Mit diesen Informationen kann der Seitenbetreiber Prioritäten setzen, wenn er eine Optimierung in Angriff nimmt.
 
Wie wurde die Seite gefunden? Unter dem Menüpunkt "Akquisition" werden bei Google Analytics die Kanäle angezeigt, über welche der Besucher die Seite erreicht hat. Weil Suchmaschinen nach wie vor die wichtigste Quelle für neue Besucher darstellen, nimmt die Keyword-Analyse einen besonderen Stellenwert ein. Google Analytics listet auf, welche Suchbegriffe wie viele Besucher auf die Seite geführt haben. Der Seitenbetreiber erhält außerdem die Information, auf welcher Position er insgesamt bei Suchanfragen steht. Dadurch kann bei der Seitenoptimierung gezielt in Richtung einzelner Keywords nachgearbeitet werden.
 
Ermittlung des Marketing-ROI (Return of Investment): Mit der "Conversion-Optimierung" lässt sich der Erfolg von Werbemaßnahmen messen. Die erfolgreichsten Adwords-Anzeigen etwa lassen sich durch die direkte Verbindung von Google Analytics und Google Adwords ersehen. Zudem kann der Seitenbetreiber definierte Ziele wie die Zahl der Kaufabschlüsse oder die Klickrate auf einzelne Links ermitteln und über Google Analytics den Erfolg messen.
 

Regelmäßige Nutzung für bessere Ergebnisse

Wie nachhaltig die eigenen Bemühungen sind, kann der Seitenbetreiber nicht nach einer einmaligen Analyse erkennen. Diese zeigt nur den aktuellen Stand und die Entwicklung in der Vergangenheit an. Unerlässlich ist es also, die Google Analyse regelmäßig durchzuführen. Ein Bericht pro Woche empfiehlt sich, um kurzfristige Trends abzulesen und entsprechend darauf reagieren zu können.




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