nanoware webdesign messe Auftritt
Wir waren da und... haben uns erst mal etwas gewundert. Letzten Endes war es aber in der Mischung "Spaß, Kosten und Marketingerfolg" doch wieder ok. Der Nachhall wird hoffentlich laut werden.
Der Aufbau am Vorabend war zugegebener Maßen etwas ernüchternd.
Nicht nur die Location wirkte anfänglich wie ein Flohmarkt (keine Messestände, sondern eine durch Blumentöpfe abgetrennte lange Wand). Dazu hat die Messeorganisation den einzigen Mitbewerber direkt gegenüber platziert. Dieser erste Eindruck dämpfte die Stimmung etwas.
Der nächste Tag begann um 8 Uhr auf der Messe
Unser Chefentwickler Herr Däubler (eigens eingeflogen), der Leiter der Videoproduktion und der große blonde Geschäftsführer haben das letzte Finetuning am Stand vorgenommen, den iMac für die Animationen und das Videoquipment aufgebaut.
Um 9.30 wurde das Promotionteam eingeteilt und dann kamen sie auch schon.
Die heiß ersehnten... Schulklassen. :-)
Die ersten 2 Stunden wurden überwiegend damit gefüllt, die kostenfreien Giveaways im gleichen Tempo aufzufüllen, wie sie von dem Stand abgeräumt wurden. Gehört dazu und wird sportlich gesehen.
Zwischenzeitlich haben wir erste Kontakte zum Mitbewerber aufgenommen und gemerkt, dass die richtig nett sind, gar nicht beißen und wir uns durch diverse Differenzierungen ggf. auch nicht den Markt streitig machen. Es war also alles recht entspannt. Nicht sonderlich produktiv, aber lustig.
Kurz vor Mittag kam auf einmal ein Rush: Neben diversen Film-Aspiranten und Teilnehmern für das Video-Voting haben wir wirklich interessante Gespräche mit Neugründern geführt, welche aufmerksam unser Angebot erfragt und die Erklärungen samt Info- und Bestellmaterial mitgenommen haben.
Der Mittag
Wie sehr Österreich und Spanien verbunden sind, sieht man auf einer Messe gegen Mittag.
Die Siesta scheint auch hier so fix eingeplant wie die englische Tea Time.
Gut. Machten wir eben auch Pause und aßen vom Messebistro abgepackte, belegte ... ja, Brötchen könnte man das nennen.
Nach der Mittagsruhe gab es eine Zeitspanne, welche die Kernseele eines leidenschaftlichen Messestandbesitzers wirklich befriedigen konnte. Ca. 120 Minuten lang kamen Besucher mit klarem Informationsdurst zu genau unseren 3 Angeboten (Webdesign, Videoproduktion und Suchmaschinenoptimierung). In diesen 120 min. wurden die Produkte ausführlich erklärt, Referenzen und konkrete Projektanfragen besprochen, Angebote und Infomaterial ausgeteilt und nebenbei wurde auch noch der ein oder andere Clip für das Voting gedreht.
Der Nachmittag
Nach den 120 Minuten voller Konstruktivität flaute der Besucherstrom merklich ab und gegen 17.30 (also 90 Minuten vor dem offiziellen Ende der Messe) haben wir und auch die Jungs gegenüber die Stände abgebaut.
Fazit einen Tag später
Es gab bereits 2 Terminanfragen von Messebesuchern und wir gehen bei den 13 vor Ort ausgestellten Angeboten noch von 4-5 positiven Rückmeldungen aus.
Wenn das Videovoting läuft, dürfte der "vote für mich" Effekt für entsprechende Links und Zugriffe auf unsere Seite sorgen. Wir haben dazu 3 interessante Kontakte für Kooperationen aufbauen können und neben der "Markenpräsentation" werden wir den Nachhall abwarten, welcher laut Insiderinformation unseres Mitbewerbers mitunter auch ein paar Monate verzögert auftreten kann.
Ein aktuell vorzeitiges Fazit (Kunden und Bekannte pflegen schnell nach der Messe das legendäre "uuuuund"? in den Raum zu werfen): Anstrengend, teuer, aufwendig, lustig und aufregend.
Rein wirtschaftlich wär das gleiche Budget bei einer einfachen Werbekampagne ggf. effizienter investiert, allerdings sind die Softfacts (jetzt noch) nicht messbar.
Da nun Erfahrung und Material vorhanden sind, kann ich mir einen weiteren Messeauftritt durchaus vorstellen. Ob es wieder beim Jungunternehmertag sein wird, werden wir erst in ein paar Monaten abschließend bewerten.
















